Alte Schildower Straße, Schildower Straße, Elsestraße, Lessingstraße, Karlstraße, Hermsdorfer Damm, Waldseeweg

Aktuelles:

Noch mehr Worte statt Taten!

14.03.2021

 

Zur Entspannung der Verkehrssituation im Waldseeviertel soll nun nach dem Willen der Bezirksverordneten ein Runder Tisch angeregt werden. Daran sollen die drei Bürgerinitiativen des Waldseeviertels, der Bezirk Reinickendorf, die Gemeinde Glienicke, der Landkreis Oberhavel und auch die Länder Berlin und Brandenburg teilnehmen. Als ob noch nicht genug geredet wurde und die Sachlage nicht längst vollkommen klar wäre.

 

Seit über zwanzig Jahren wird das Anliegen nach Verkehrsberuhigung im Waldseeviertel dementiert, beschwichtigt und ignoriert. Und jetzt – nachdem die Fakten zum deplatzierten Durchgangsverkehr unmissverständlich deutlich geworden sind – soll wieder von Neuem miteinander über das Verkehrsproblem geredet werden. Das hatten wir doch alles schon zur Genüge!

 

Das einzige Interesse der Gemeinde Glienicke sowie der Gegner einer Verkehrsberuhigung ist und bleibt die Wahrung des Status Quo. Solange man lediglich redet, werden konkrete Maßnahmen immer wieder hinausgeschoben. Man will das gerechtfertigte Anliegen nach Verkehrsberuhigung der Bürger in Hermsdorf und Glienicke totlaufen lassen. Für Nichtstun braucht man jedoch niemanden – erst recht nicht die Bezirksstadträtin der CDU!

 

Gemäß dem unabhängigen Verkehrsgutachten gibt es kein milderes Mittel zur Verkehrsberuhigung im Waldseeviertel als die komplette Sperrung für den Durchgangsverkehr. Wozu dann also weitere Gespräche? Uns liegt außerdem ein Schreiben des Landkreises Oberhavel vor: Der Bezirk Reinickendorf und die Gemeinde Glienicke sind sich offenbar einig, dass ihre Handlungsoptionen endgültig erschöpft sind. Der Runde Tisch ist folglich ein falsches Spiel!

 

Jedwede verkehrsberuhigende Maßnahme ist politisch schlichtweg nicht gewollt. Es soll alles so bleiben, wie es ist. Das Bezirksamt macht sich dadurch zum Erfüllungsgesellen der Umlandgemeinden: Freie Fahrt für Pendler aus Glienicke und Schildow, wo auch immer sie es mögen! So hintergeht die CDU Reinickendorf die eigenen Bürger. Wenn sich die Partei im Blick auf die Wahl da mal nicht verrechnet! Bürgernähe geht jedenfalls ganz anders!

 

In der Sitzung des Verkehrsausschusses am Freitag wurde die Bezirksstadträtin hartnäckig mit dem Mobilitätsgesetz und der einschlägigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts konfrontiert. Schließlich knickte sie ein und gab zu, dass es auch eine andere juristische Einschätzung des Sachverhalts gibt. Sie müsse sich aber an die Stellungnahme des Rechtsamts halten. Die Maske der Bezirksstadträtin ist dadurch gefallen: Sie will den Durchgangsverkehr im Waldseeviertel aus ideologischen Gründen nicht einschränken. Rechtlich geht es sehr wohl, wie auch andere Bezirke zeigen.

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PM "Runder Tisch"
Pressemitteilung Runder Tisch 14 März 20
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Wahlprüfsteine

14.03.2021

 

Die Bürgerinitiativen Zabel-Krüger-Damm, Waidmannslust, Alt-Lübars, Alter Bernauer Heerweg, Ruppiner Chaussée, Waldseeviertel, Offene Nachbarschaft und Frohnau setzen sich seit Jahren für mehr Verkehrssicherheit, weniger Verkehrslärm und ein modernes und nachhaltiges Verkehrskonzept in Reinickendorf ein.

 

Um ihre Mitstreiter/innen über die Pläne der Parteien zur Wahl der Bezirksverordnetenversammlung bzw. Abgeordnetenhaus 2021 zu informieren, haben sie gemeinsam einen Wahlprüfstein erstellt. Dieser wurde nun an die jeweiligen Parteien geschickt.

 

Wir freuen uns sehr, dass wir so viele Bürgerinitiativen für unsere Idee, einen gemeinsamen Wahlprüfstein zu erstellen, gewinnen konnten. Durch unseren regelmäßigen Austausch mit Politikern im Bezirk, wissen wir gut, welche Standpunkte dabei die jeweiligen Parteien vertreten. Mit dem Wahlprüfstein können sich nun auch alle Wähler/innen besser entscheiden wen sie wählen sollen wenn es um das Thema Verkehr in Reinickendorf geht“,

 

so Tobias Büchner von der Initiative Zabel-Krüger-Damm.

 

 

In Sachen Verkehr erleben wir in Reinickendorf einen klassischen Zielkonflikt: Auf der einen Seite steht die Leichtigkeit des Verkehrs für die Pendler aus dem Umland. Auf der anderen Seite steht das Bedürfnis der Anwohner nach einem sicheren und lebenswerten Wohnumfeld. Wir erwarten von den Parteien eine klare Positionierung“,

 

so die Forderung von Prof. Dr. Karl Michael Ortmann, Sprecher der Initiative Waldseeviertel.

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Spendenaufruf

03.03.2021

 

Sehr geehrte Unterstützer,

 

das Verkehrsgutachten des Bezirksamts bestätigt das Verkehrsproblem im Waldseeviertel:

Täglich fahren mehr als 6.000 Kfz durch das Waldseeviertel. Keine dieser Straßen ist eine amtliche Verbindungsstraße.

 

Das Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass die Sperrung des Waldseeviertels die einzige sinnvolle und überprüfbare Möglichkeit ist, den Durchgangsverkehr zu unterbinden. Um aber die B96 zu den Stoßzeiten durch die Nebenstraßen zu entlasten, wird die Maßnahme abgelehnt. Eine sinnvolle Alternative bieten die Verkehrsplaner nicht.

 

Im Widerspruch zum Berliner Mobilitätsgesetz wird eine untergeordnete Wohn- und Erschließungsstraße dazu genutzt, die Bundesfenverkehrsstraße 96 zu entlasten!

 

Wir gehen davon aus, dass es einen Rechtsanspruch auf Verkehrsentlastung gibt. Wir wollen mit anwaltlicher Hilfe einen formalen Antrag auf Durchführung der beschlossenen Verkehrsberuhigung einreichen.

 

Für die Ausarbeitung eines entsprechenden Antrags braucht es Ihre Unterstützung.

 

Wir haben  Kontakt zu Changing Cities e.V. aufgenommen, die uns unterstützen und begleiten. Changing Cities e.V. hat für unser Vorhaben eine Spendenseite eingerichtet. Von den eingegangenen Beträgen stehen uns 90% zur Verfügung. Die restlichen 10% verbleiben bei Changing Cities e.V. 

 

Changing Cities ist gemeinnützig. Sie erhalten einen Zuwendungsbescheid als Nachweis, um die Spende von der Steuer absetzen zu können. 

 

https://changing-cities.org/civicrm/?civiwp=CiviCRM&q=civicrm%2Fcontribute%2Ftransact&reset=1&id=25

 

Wir bitten um Ihre Unterstützung!

 


Bürgerbeteiligung - Verkehrsberuhigung im Waldseeviertel

25.02.2021

 

Verkehrsberuhigung für die Wohngebiete - kein Spaltpilz in der Nachbarschaft!  Der unausgegorene Vorschlag der Einbahnstraßenregelung war nur dazu da, die einen Nachbarn gegen die anderen aufzubringen. Diese Rechnung ist heute nicht aufgegangen!

 

Lassen Sie sich nicht für den Durchgangsverkehr instrumentalisieren!

 

Die Schildower Straße ist im Verhältnis bereits heute stärker überlastet als die B96. Immer mehr Zuzug ins Umland wird zunehmend noch mehr Durchgangsverkehr von den Hauptstraßen in die Wohngebiete pressen.

 

Ohne die Verschwenkungen, mit neuer Teerdecke und breiterer Fahrbahn in der Schildower Straße wird es immer mehr Autoverkehr geben. Es dem Autoverkehr zu vereinfachen heißt mehr Autoverkehr zu bekommen. Es wird sogar angedeutet dafür die alten Linden in der Schildower zu fällen! 

 

Kein Ausbau, kein bequemerer Autoverkehr in Wohngebieten!

 

In fünf Jahren ist es durch den Zuzug zu spät - eine neue Hauptstraße trennt das Viertel, weitere Nebenstraßen werden dann auch belastet.

 

Der Durchgangsverkehr muss raus aus ALLEN Wohngebieten  - Kiezblocks für ALLE - JETZT!

Autos haben Priorität in Reinickendorf

CDU-Stadträtin ignoriert Beschluss der Bezirksverordneten für effektive Verkehrsberuhigung


Kein Durchgangsverkehr in Wohngebieten – Kiezblöcke in Hermsdorf

Die Bürgerinitiative für mehr Verkehrsberuhigung setzt sich seit fünfzehn Jahren dafür ein, den  Durchgangsverkehr im Hermsdorfer Waldseeviertel zu stoppen. 

 

Der stetige Anstieg der Verkehrsbelastung aus dem Umland verdrängt den Verkehr zunehmend in  die Wohn- und Nebenstraßen in ganz Hermsdorf.  

 

Das Bezirksamt, vertreten von Frau BzStRin Schultze-Berndt, möchte dieser Entwicklung nicht  nur weiter tatenlos zusehen, sie versucht sogar, Bürger*innen in Nebenstraßen mit der Aussicht  auf „Verlagerungseffekte“ durch Verkehrsberuhigungsmaßnahmen gegeneinander auszuspielen.

 

Umwegeführungen des Verkehrs durch Wohnvierteln lehnen wir klar ab!

 

Die Philosophie, dass Wohnstraßen zur Entlastung der Hauptstraßen gebraucht werden, ist  blanker Irrsinn und wird durch weiteren Zuzug ins Umland dazu führen, dass wunderschöne Wohnviertel zunehmend zerschnitten und für die Bewohner durch Lärm, Abgase sowie  Verkehrsgefährdung unnötig belastet werden.  

 

Wenn die B96 oder andere Hauptstraßen voll sind, dann ist das so!  Der automobile Verkehrskollaps ist ohnehin Realität bzw. in den nächsten Jahren unausweichlich.

 

Retten wir unsere Wohnviertel solange es noch geht. Der Autoverkehr muss auf die Hauptstraßen, die Wohnstraßen sind für die Menschen da!  

 

Es ist an der Zeit, in ganz Hermsdorf Kiezblocks einzurichten, damit es keinen Durchgangsverkehr  mehr in den Wohnvierteln gibt: https://changing-cities.org/kampagnen/kiezblock/ 

 

Die BVV hat am 13.05.20 ohne Gegenstimmen beschlossen, einen solchen Kiezblock im  Waldseeviertel zu erproben, um den Durchgangsverkehr zu stoppen. Das Bezirksamt möchte diesen  Beschluss jetzt nicht umsetzen und schiebt ein 50.000 Euro teures Gutachten vor. Die Erkenntnis daraus: „wenn man die Wohnviertel sperrt, kann der Durchgangsverkehr nur noch  auf der Hauptstraße fahren.“

  

Wenn auch Sie unseren Wunsch nach Kiezblocks in Hermsdorf unterstützen, dann  schreiben Sie dies der Bezirksverordnetenversammlung bvv@reinickendorf.berlin.de, der Bezirksstadträtin: katrin.schultze-berndt@reinickendorf.berlin.de, oder dem Bürgermeister: frank.balzer@reinickendorf.berlin.de 

 

Kiezblocks JETZT und nicht erst, wenn es zu spät ist! Wo sich der Autoverkehr erst etabliert, da bleibt er. 

 

16.02.2021 

Flyer - Kiezblocks

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Flyer - Kiezblocks
Flyer Hermsdorf 16 02 2021 clean4.pdf
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Waldseeviertel: Auch Reinickendorf kann #Kiezblock


Der Durchgangsverkehr muss wieder dahin wo er hingehört: auf die Hauptstraßen!

Das Wohnquartier zwischen der Hauptstraße in Glienicke (K6501) und der Berliner Straße (B96) in Hermsdorf rund um die (Alte) Schildower Straße, den Waldsee und das Tegeler Fließ in Hermsdorf bietet eine sehr gute Wohnqualität.

 

Leider wird dieses Wohngebiet durch bereits seit Jahren weiter zunehmenden Autoverkehr durchschnitten. Sowohl die Lessingstraße als auch die Alte Schildower Straße in Glienicke sind täglich mit ca. 3.000 Durchfahrten belastet. Auf der Schildower Straße addiert sich der Verkehr auf Berliner Stadtgebiet auf ca. 6.000 Durchfahrten.

 

Der "Zeitvorteil" der Abkürzung durch das Wohngebiet anstelle der Fahrt über die Hauptstraßen beträgt Nachmittags maximal drei Minuten. Drei Minuten Ungeduld, die ein reines Wohngebiet zerschneiden.

 

In allen Straßen wird die erlaubte Höchstgeschwindigkeit deutlich überschritten. 

Morgendlicher Durchgangsverkehr Schildower Straße Ecke Gertrudstraße

Bild: Michael Ahrendt 

Schluss mit der Verdrängung des Verkehrs in die Nebenstraßen!

Die derzeit eklatante "Verdrängung" des Verkehrs von den Hauptstraßen in die Nebenstraßen zu unseren Lasten wird nicht länger akzeptiert. Die betroffenen Straßen sollten eigentlich den Verkehr der angrenzenden Nebenstraßen sammeln. De facto dienen Sie der Ableitung des Verkehrs von der Hauptstraße. Eine Situation, der die Anwohner nicht mehr länger tatenlos zusehen wollen! Es gibt gute Gründe für mehr Verkehrsberuhigung:

  1. Der betroffene Straßenabschnitt in der Karlstraße, Alte Schildower Straße und Schildower Straße ist ein 100%iges Wohngebiet.
  2. An dem Straßenabschnitt liegt der Kindergarten „Burratino“ mit ca. 100 Kindern.
  3. Die Straßen sind Schulwege.
  4. Der Hermsdorfer Waldsee und der hoch frequentierte Waldseespielplatz.
  5. Der Waldseeweg ist die Straße mit den meisten Baudenkmälern in Hermsdorf.
  6. Verbesserung der Lebensqualität durch weniger Verkehr.
  7. Der Karlplatz u.a. Straßen wurde als verkehrsberuhigende Maßnahme geschlossen.
  8. Der Berliner Mauerweg führt hier entlang.
  9. Emissions- und insb. Lärmschutz.