Alte Schildower Straße, Schildower Straße, Elsestraße, Lessingstraße, Karlstraße, Hermsdorfer Damm, Waldseeweg

Aktuelles:

Unser Dank gilt allen Unterstützer*innen! Fahrraddemonstration am 15.05.2021

Gelungene Demonstration trotz strömenden Regens, Gewitter und Hagel

15.05.2021

 

Der motorisierte Verkehr ist das Sorgenkind des Klimaschutzes. Ein Ziel des Pariser Abkommens ist die Reduktion der Treibhausgase um 95% bis 2050. Im Verkehrssektor ist die Emission der Treibhausgase seit 1990 jedoch um 25% gestiegen. Wie soll der Umstieg auf das Fahrrad gelingen, wenn die Bezirksstadträtin  Veränderungen aus ideologischen Gründen abblockt? Es fehlt dem Bezirksamt schlichtweg die Vorstellungskraft, welche Qualitäten eine gute Zu-Fuß- und Radverkehrsinfrastruktur mit sich bringt. Dafür demonstrierten am Samstag etwa 500 Menschen. Auch strömender Regen, Gewitter und Hagel, hielten den Großteil nicht davon ab, den Fahrradkorso im Bermuda-Dreieck-Reinickendorf zu vollenden. Denn wie die Erde den Regen braucht, so braucht sie auch die Verkehrswende und Menschen, die dafür eintreten.

 

Der fünfjährige Mattis hielt eine Ansprache: Er wünschte sich eine Fahrradstraße auf dem Waldseeweg. Wir meinen: "Richtig, wichtig und mutig! Danke Mattis."

 

Nirgendwo lässt sich das Nützliche mit dem Angenehmen so schön verbinden wie im Waldseeviertel. Die Strecke entlang der Schildower Straße ist schon jetzt eine wunderbare Ergänzungsroute im Radverkehrsnetz Berlin. Doch der Anteil der motorisierten Druchfahrten beträgt hier bis zu 90%. Deshalb verkleideten sich einige Teilnehmer als menschliche Poller.  Sie ließen auf den engen Straßen des Waldseeviertels nur die "Pollernaise" der fröhlichen Fahrradfahrer hindurch. Es war ein Wink mit dem Zaunpfahl an die CDU.

 


ADFC Reinickendorf, BI Waldseeviertel, Changing Cities Reinickendorf, Initiative Zabel-KrügerDamm und Fridays for Future Reinickendorf rufen gemeinsam auf zur Teilnahme an der

 

Fahrraddemonstration

 

Mehr Sicherheit für Radfahrer*innen und mehr Ruhe für Anwohner*innen

 

am Samstag, 15. Mai 2021 um 14.30 Uhr, Start und Ziel: S-Bhf Waidmannslust

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wenn beim Radfahren ständig die Angst mitfährt, wird das schwierig mit dem Umstieg vom Auto aufs Rad, mit der Verkehrswende also und dem dringend benötigten Klimaschutz.

 

Wo haben Radfahrer*innen in Reinickendorf am meisten Grund, Angst zu haben? Das hat der Tagesspiegel 2018 mit dem Projekt #Radmesser gemessen. Auf den Straßen Oraniendamm – Waidmannsluster Damm und Hermsdorfer Damm wurde schon 2018 zu eng überholt – daher erhielt diese Strecke den unrühmlichen Namen „Bermuda-Dreieck“. Leider hat sich seitdem kaum etwas verändert!

 

Daher laden wir zu einem Fahrradcorso durch das nordöstliche Reinickendorf ein. Mit dem Rundkurs wollen wir auf die fehlende Sicherheit insbes. für Radfahrer*innen auf den Straßen von Reinickendorf, auf die übermäßige Lärmbelastung durch den motorisierten Verkehr und auf die Notwendigkeit der Einrichtung von Pop-Up-Radwegen auch in unserem Bezirk hinweisen.

 

Trotz des großen Medien-Hypes um die Berliner Pop-Up-Radwege wurden gerade mal 25 km dieser besonderen Fahrradstrecken in Berlin eingerichtet – das sind nicht mal 16 % dessen, was laut Mobilitätsgesetz im Jahr 2020 hätte gebaut werden sollen! In Reinickendorf gibt es übrigens nicht einen einzigen Meter Pop-Up-Radweg. Überhaupt ist die Fahrradinfrastruktur in Reinickendorf veraltet: ungepflegte Hochbordradwege mit Wurzelschwellen, Radwege, die im Nichts enden oder unzureichende Fahrrad-Abstellanlagen.

 

Es gibt also hinreichend Gründe, auf die Straße zu gehen und auf die für Rad fahrende Menschen miserable Situation aufmerksam zu machen – gerade zu Beginn eines Superwahljahres. Entlang der Strecke wird es mehrere kreative Aktionen sowie Redebeiträge von aktiven Radfahrer*innen geben. Die Veranstaltung ist polizeilich angemeldet; wir befolgen die Hygieneregeln (Abstand und Maske).

 

Mit freundlichen Grüßen

 

  • ADFC Stadtteilgruppe Reinickendorf, Carsten Schulz, www.adfc-berlin.de,
  • BI Waldseeviertel, Michael Ortmann, www.schildower-strasse.de,
  • Changing Cities Reinickendorf, Mathias Adelhoefer, rad-reinickendorf.de,
  • Fridays for Future Reinickendorf,
  • Initiative Zabel-Krüger-Damm, Tobias Büchner, izkd.de/index.html
Download
Aufruf zur Fahrraddemo am 15.05.2021
Aufruf zur Fahrrad-Demo Bermuda-Dreieck
Adobe Acrobat Dokument 185.7 KB

Stellungnahme zu den Wahlprüfsteinen der Parteien

06.05.2021

 

Stellungnahme Bürgerinitiative für mehr Verkehrsberuhigung im Waldseeviertel zu den Antworten der Parteien auf die „Wahlprüfsteine“ der Bürgerinitiativen

 

Die Antworten der Parteien zu den Wahlprüfsteinen bieten das erwartbare Spektrum zwischen echtem Fortschrittswillen und Experimentierfreude auf der einen und dem Abspulen pseudo-fortschrittlicher Floskeln auf der anderen Seite, die offenbar nur dazu dienen sollen, den eigentlichen

Willen zum „Weiter so“ mehr schlecht als recht zu verbrämen.

 

Vornehmlich die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und die Linke haben sich erkennbar zum Ziel gesetzt, die zentralen Forderungen des Mobilitätsgesetzes nach weniger motorisiertem Individualverkehr und weniger Parkplätzen im Öffentlichen Raum wirklich ernst zu nehmen. Im Gegensatz zu praktisch allen anderen Fraktionen hantieren sie nicht mit der höchstens oberflächlich logisch erscheinenden Vorstellung von einem Ladesäulensystem für Elektrofahrzeuge (des motorisierten Individualverkehrs, der doch vermieden werden soll!) im öffentlichen Raum, der dadurch noch knapper und zulasten der anderen Verkehrsteilnehmer belegt würde. Auch im Lärmaktionsplan sehen sie mehr als ein Feigenblatt und erkennen unter anderem Kiezblocks als mögliches Instrument der Verkehrssteuerung an.

 

Wenig überraschend ist das größte Beharrungsvermögen auf der Seite der in Reinickendorf langjährig verantwortlichen CDU zu erkennen, die den Bezirk sehenden Auges in die gegenwärtige Situation gesteuert hat: Eine Situation, in der es an allen Ecken und Enden durch automobile Überlastung buchstäblich dermaßen klemmt und stinkt, dass die betroffenen Menschen sich lautstark zu Wort melden. Die gleichen Verantwortlichen, die zuletzt im Waldseeviertel unter Missachtung des einstimmigen Konsens der BVV einen vielleicht richtungsweisenden verkehrspolitischen Feldversuch zur echten Gleichstellung des Rad- und Fußverkehrs mit dem Pkw-Verkehr zumindest vorläufig vereitelt haben, stellen sich jetzt als verkehrspolitisch verantwortungsvoll, langfristig und großräumig denkend und unideologisch agierend dar.

 

Nein, es ist nicht unideologisch, Radwegen nur 2,5 % der gesamten Verkehrsfläche zuzubilligen. Es ist auch nicht unideologisch, Kfz-Pendlerverkehr als gegeben und auf 'Magistralen' 'bündelbar' darzustellen. Eine Illusion! Es ist im Gegenteil ideologisch, Konzepte wie flächendeckendes Tempo 30 innerhalb von Städten als ‚noch zu wenig erforscht‘ darzustellen, wenn es beispielsweise aus Frankreich harte Zahlen aus über 200 Städten und Kommunen gibt, die genau dieses praktizieren – mit Erfolg und als Nebeneffekt einer direkt nachweisbaren Reduktion der Zahl der Verkehrstoten um 70 % (siehe Midi Libre,Montpellier, vom 20.02.2021, https://t1p.de/84v0 und <https://t1p.de/84v0>).

 

Mit den immer gleichen Phrasen wird Reinickendorf keine gute verkehrspolitische Zukunft haben. Es ist Zeit, wirklich etwas zu verändern.

Antworten der Parteien

Download
Antworten Wahlprüfsteine - Grüne
Wahlprüfsteine Bürgerinitiativen Reini
Adobe Acrobat Dokument 72.0 KB
Download
Antworten Wahlprüfsteine - Linke
Wahlprüfsteine Bürgerinitiativen Reini
Adobe Acrobat Dokument 909.7 KB
Download
Antworten Wahlprüfsteine - CDU
Wahlprüfsteine Bürgerinitiativen Reini
Adobe Acrobat Dokument 79.5 KB
Download
Antworten Wahlprüfsteine - SPD
Wahlprüfsteine Bürgerinitiativen Reini
Adobe Acrobat Dokument 80.9 KB
Download
Antworten Wahlprüfsteine - FDP
Wahlprüfsteine Bürgerinitiativen Reini
Adobe Acrobat Dokument 686.9 KB
Download
Antworten Wahlprüfsteine - AfD
Wahlprüfsteine Bürgerinitiativen Reini
Adobe Acrobat Dokument 75.1 KB

Juristische Schritte für den Kiezblock im Waldseeviertel

21.04.2021

 

Die Bewohner des Waldseeviertels sind es leid: Nach jahrelangem Kampf gegen den Durchgangsverkehr hatten im Februar 2020 endlich alle sechs Fraktionen der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf einstimmig beschlossen, dass die Blechlawine aus dem Umland nicht weiter durch das Wohnviertel rollen darf. Mit Modalfiltern, die den Autoverkehr ausbremsen, den Fuß- und Radverkehr aber durchlassen, sollte der motorisierte Durchgangsverkehr unterbunden werden. Nun aber setzt sich das Bezirksamt über den demokratisch gefassten Beschluss hinweg und legt stattdessen eine zweifelhafte rechtliche Stellungnahme vor.

 

„Die bezirkliche Argumentation, dass die kleinen Wohnstraßen im Waldseeviertel zur Entlastung der Bundesfernstraße B96 gebraucht würden, ist blanker Hohn“, so Prof. Dr. Michael Ortmann von der Bürgerinitiative für mehr Verkehrsberuhigung. Täglich fahren 6.000 Kfz durch das Waldseeviertel. Der Anteil der Durchfahrten beträgt laut unabhängigem Verkehrsgutachten 90%.

 

Die Bewohner gehen nun mit juristischem Beistand gegen das undemokratische und gesetzeswidrige Verhalten des Bezirksamtes vor.

 

Der beim Straßenverkehrsamt Reinickendorf eingereichte anwaltliche Antrag stützt sich unter anderem auf das Berliner Mobilitätsgesetz, das natürlich auch im Bezirk Reinickendorf gilt. Demnach ist der starke Durchgangsverkehr im Waldseeviertel zum Schutz der Radfahrer*innen und Fußgänger*innen zu unterbinden. Das Mobilitätsgesetz sieht einen Vorrang des Fuß-, Rad- und öffentlichen Nahverkehrs vor – und zwar bei allen Planungen und Maßnahmen, also auch im Waldseeviertel.

 

Weiterführende Informationen hier: https://changing-cities.org/juristische-schritte-fuer-den-kiezblock-im-waldseeviertel/

 

 


Spendenaufruf

03.03.2021

 

Sehr geehrte Unterstützer,

 

das Verkehrsgutachten des Bezirksamts bestätigt das Verkehrsproblem im Waldseeviertel:

Täglich fahren mehr als 6.000 Kfz durch das Waldseeviertel. Keine dieser Straßen ist eine amtliche Verbindungsstraße.

 

Das Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass die Sperrung des Waldseeviertels die einzige sinnvolle und überprüfbare Möglichkeit ist, den Durchgangsverkehr zu unterbinden. Um aber die B96 zu den Stoßzeiten durch die Nebenstraßen zu entlasten, wird die Maßnahme abgelehnt. Eine sinnvolle Alternative bieten die Verkehrsplaner nicht.

 

Im Widerspruch zum Berliner Mobilitätsgesetz wird eine untergeordnete Wohn- und Erschließungsstraße dazu genutzt, die Bundesfenverkehrsstraße 96 zu entlasten!

 

Wir gehen davon aus, dass es einen Rechtsanspruch auf Verkehrsentlastung gibt. Wir wollen mit anwaltlicher Hilfe einen formalen Antrag auf Durchführung der beschlossenen Verkehrsberuhigung einreichen.

 

Für die Ausarbeitung eines entsprechenden Antrags braucht es Ihre Unterstützung.

 

Wir haben  Kontakt zu Changing Cities e.V. aufgenommen, die uns unterstützen und begleiten. Changing Cities e.V. hat für unser Vorhaben eine Spendenseite eingerichtet. Von den eingegangenen Beträgen stehen uns 90% zur Verfügung. Die restlichen 10% verbleiben bei Changing Cities e.V. 

 

Changing Cities ist gemeinnützig. Sie erhalten einen Zuwendungsbescheid als Nachweis, um die Spende von der Steuer absetzen zu können. 

 

https://changing-cities.org/civicrm/?civiwp=CiviCRM&q=civicrm%2Fcontribute%2Ftransact&reset=1&id=25

 

Wir bitten um Ihre Unterstützung!

 


Bürgerbeteiligung - Verkehrsberuhigung im Waldseeviertel

25.02.2021

 

Verkehrsberuhigung für die Wohngebiete - kein Spaltpilz in der Nachbarschaft!  Der unausgegorene Vorschlag der Einbahnstraßenregelung war nur dazu da, die einen Nachbarn gegen die anderen aufzubringen. Diese Rechnung ist heute nicht aufgegangen!

 

Lassen Sie sich nicht für den Durchgangsverkehr instrumentalisieren!

 

Die Schildower Straße ist im Verhältnis bereits heute stärker überlastet als die B96. Immer mehr Zuzug ins Umland wird zunehmend noch mehr Durchgangsverkehr von den Hauptstraßen in die Wohngebiete pressen.

 

Ohne die Verschwenkungen, mit neuer Teerdecke und breiterer Fahrbahn in der Schildower Straße wird es immer mehr Autoverkehr geben. Es dem Autoverkehr zu vereinfachen heißt mehr Autoverkehr zu bekommen. Es wird sogar angedeutet dafür die alten Linden in der Schildower zu fällen! 

 

Kein Ausbau, kein bequemerer Autoverkehr in Wohngebieten!

 

In fünf Jahren ist es durch den Zuzug zu spät - eine neue Hauptstraße trennt das Viertel, weitere Nebenstraßen werden dann auch belastet.

 

Der Durchgangsverkehr muss raus aus ALLEN Wohngebieten  - Kiezblocks für ALLE - JETZT!

Autos haben Priorität in Reinickendorf

CDU-Stadträtin ignoriert Beschluss der Bezirksverordneten für effektive Verkehrsberuhigung


Kein Durchgangsverkehr in Wohngebieten – Kiezblöcke in Hermsdorf

Die Bürgerinitiative für mehr Verkehrsberuhigung setzt sich seit fünfzehn Jahren dafür ein, den  Durchgangsverkehr im Hermsdorfer Waldseeviertel zu stoppen. 

 

Der stetige Anstieg der Verkehrsbelastung aus dem Umland verdrängt den Verkehr zunehmend in  die Wohn- und Nebenstraßen in ganz Hermsdorf.  

 

Das Bezirksamt, vertreten von Frau BzStRin Schultze-Berndt, möchte dieser Entwicklung nicht  nur weiter tatenlos zusehen, sie versucht sogar, Bürger*innen in Nebenstraßen mit der Aussicht  auf „Verlagerungseffekte“ durch Verkehrsberuhigungsmaßnahmen gegeneinander auszuspielen.

 

Umwegeführungen des Verkehrs durch Wohnvierteln lehnen wir klar ab!

 

Die Philosophie, dass Wohnstraßen zur Entlastung der Hauptstraßen gebraucht werden, ist  blanker Irrsinn und wird durch weiteren Zuzug ins Umland dazu führen, dass wunderschöne Wohnviertel zunehmend zerschnitten und für die Bewohner durch Lärm, Abgase sowie  Verkehrsgefährdung unnötig belastet werden.  

 

Wenn die B96 oder andere Hauptstraßen voll sind, dann ist das so!  Der automobile Verkehrskollaps ist ohnehin Realität bzw. in den nächsten Jahren unausweichlich.

 

Retten wir unsere Wohnviertel solange es noch geht. Der Autoverkehr muss auf die Hauptstraßen, die Wohnstraßen sind für die Menschen da!  

 

Es ist an der Zeit, in ganz Hermsdorf Kiezblocks einzurichten, damit es keinen Durchgangsverkehr  mehr in den Wohnvierteln gibt: https://changing-cities.org/kampagnen/kiezblock/ 

 

Die BVV hat am 13.05.20 ohne Gegenstimmen beschlossen, einen solchen Kiezblock im  Waldseeviertel zu erproben, um den Durchgangsverkehr zu stoppen. Das Bezirksamt möchte diesen  Beschluss jetzt nicht umsetzen und schiebt ein 50.000 Euro teures Gutachten vor. Die Erkenntnis daraus: „wenn man die Wohnviertel sperrt, kann der Durchgangsverkehr nur noch  auf der Hauptstraße fahren.“

  

Wenn auch Sie unseren Wunsch nach Kiezblocks in Hermsdorf unterstützen, dann  schreiben Sie dies der Bezirksverordnetenversammlung bvv@reinickendorf.berlin.de, der Bezirksstadträtin: katrin.schultze-berndt@reinickendorf.berlin.de, oder dem Bürgermeister: frank.balzer@reinickendorf.berlin.de 

 

Kiezblocks JETZT und nicht erst, wenn es zu spät ist! Wo sich der Autoverkehr erst etabliert, da bleibt er. 

 

16.02.2021 

Flyer - Kiezblocks

Download
Flyer - Kiezblocks
Flyer Hermsdorf 16 02 2021 clean4.pdf
Adobe Acrobat Dokument 330.5 KB

Waldseeviertel: Auch Reinickendorf kann #Kiezblock


Der Durchgangsverkehr muss wieder dahin wo er hingehört: auf die Hauptstraßen!

Das Wohnquartier zwischen der Hauptstraße in Glienicke (K6501) und der Berliner Straße (B96) in Hermsdorf rund um die (Alte) Schildower Straße, den Waldsee und das Tegeler Fließ in Hermsdorf bietet eine sehr gute Wohnqualität.

 

Inhalte von Google Maps werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf die Cookie-Richtlinie (Funktionell), um den Cookie-Richtlinien von Google Maps zuzustimmen und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in der Google Maps Datenschutzerklärung.

Leider wird dieses Wohngebiet durch bereits seit Jahren weiter zunehmenden Autoverkehr durchschnitten. Sowohl die Lessingstraße als auch die Alte Schildower Straße in Glienicke sind täglich mit ca. 3.000 Durchfahrten belastet. Auf der Schildower Straße addiert sich der Verkehr auf Berliner Stadtgebiet auf ca. 6.000 Durchfahrten.

 

Der "Zeitvorteil" der Abkürzung durch das Wohngebiet anstelle der Fahrt über die Hauptstraßen beträgt Nachmittags maximal drei Minuten. Drei Minuten Ungeduld, die ein reines Wohngebiet zerschneiden.

 

In allen Straßen wird die erlaubte Höchstgeschwindigkeit deutlich überschritten. 

Morgendlicher Durchgangsverkehr Schildower Straße Ecke Gertrudstraße

Bild: Michael Ahrendt 

Schluss mit der Verdrängung des Verkehrs in die Nebenstraßen!

Die derzeit eklatante "Verdrängung" des Verkehrs von den Hauptstraßen in die Nebenstraßen zu unseren Lasten wird nicht länger akzeptiert. Die betroffenen Straßen sollten eigentlich den Verkehr der angrenzenden Nebenstraßen sammeln. De facto dienen Sie der Ableitung des Verkehrs von der Hauptstraße. Eine Situation, der die Anwohner nicht mehr länger tatenlos zusehen wollen! Es gibt gute Gründe für mehr Verkehrsberuhigung:

  1. Der betroffene Straßenabschnitt in der Karlstraße, Alte Schildower Straße und Schildower Straße ist ein 100%iges Wohngebiet.
  2. An dem Straßenabschnitt liegt der Kindergarten „Burratino“ mit ca. 100 Kindern.
  3. Die Straßen sind Schulwege.
  4. Der Hermsdorfer Waldsee und der hoch frequentierte Waldseespielplatz.
  5. Der Waldseeweg ist die Straße mit den meisten Baudenkmälern in Hermsdorf.
  6. Verbesserung der Lebensqualität durch weniger Verkehr.
  7. Der Karlplatz u.a. Straßen wurde als verkehrsberuhigende Maßnahme geschlossen.
  8. Der Berliner Mauerweg führt hier entlang.
  9. Emissions- und insb. Lärmschutz.