Alte Schildower Straße, Schildower Straße, Elsestraße, Lessingstraße, Karlstraße, Hermsdorfer Damm, Waldseeweg

Aktuelles:

Bauernhof, Bebauung, Beleuchtung, Bäume und Blechlawine

Die bezaubernde „Naturparkgemeinde des. Jahres 2009“ Glienicke/Nordbahn, ruhig und grün wohnen, gut leben, Mensch sein als Teil einer als natürlich empfundenen Umwelt, das ist der Grund gewesen ins beschauliche Glienicke zu ziehen. Wer schnell am Flughafen oder an der Autobahn sein will, der wohnt woanders.

 

Dennoch agitieren die grauen Herren - der nach eigenen Angaben größte Bürgerinitiative am Zonenrandgebiet (GröBaZ) alias „Offene Nachbarschaft“ - weiter. Dieses Mal nach dem Motto: Fahrradfahren in der Schildower Straße sei umweltschädlich. Autofahren umweltfreundlich. Ganz im Stil der „grauen Herren“ aus Momo von der Zeitsparkasse wird vorgerechnet, wie viele Minuten die 6.000!!! Autofahrer in der reinen Wohnstraße länger fahren müssten und wie viel CO2 dadurch entsteht, wenn in der Schildower Straße Fahrradfahrer in einer Fahrradstraße auch mal nebeneinander fahren dürften. Es ist kein Beitrag für den Umweltschutz Auto zu fahren, erst recht nicht, wenn es immer die kürzeste Strecke ist. So viel schwarze Rhetorik war lange nicht. Das passt den grauen Herren der GröBaZ nicht „in die Zeit“. Das kritisierte, interkommunale Verkehrskonzept, das den Vorschlag der Fahrradstraße macht, und das ja auch immer Forderung der GröBaZ war, an dem waren wirklich ALLE beteiligt.

 

Glienicker Kulturkampf

Wenn Sie den Glienicker Kurier aufmerksam studieren, dann fällt auf, dass ein Kulturkampf tobt. Der Abriss des historischen Bauernhofs im Ortskern, die immer brutalere Bebauung mit grauen, angestrahlten Betonbunkern, die Abholzung der Straßen- und Grundstücksbäume und die Verkehrsmassen die den Ort von jeder Seite in die Zange nehmen. Ein riesiger Parkplatz (Michael-Bittner-Parkplatz) direkt vor der Grundschule. Die Naturparkgemeinde wird zerrieben. Zeitdiebe, wo man hinguckt. Wer hat in der Kommunalpolitik die Hand für all das gehoben?

 

Die Bürgerinitiative für mehr Verkehrsberuhigung – ein bisschen Büllerbü muss bleiben!

Die Bürgerinitiative für mehr Verkehrsberuhigung kämpft seit 2014 für lebenswerte Zustände. Wohngebiete, die ihren grünen Charakter erhalten können, Straßen, die auch außerhalb eines SUV sicher sind, Begegnungen von Menschen im öffentlichen Raum und freundlicher Austausch in der Nachbarschaft. Die „kidical mass“, die Kinder aufs Rad bringt und den Blick in die Zukunft richtet ist uns ein Herzensanliegen.

 

Dahinter steckt eine positive Herangehensweise an Probleme und eine positive Sicht auf die Welt. Geschützte Räume schaffen, fröhliche, soziale Menschen. Grün beruhigt! Welchen Ort wollen Sie? Betonklötze, breite, kahle, LED-grelle Straßen voller Autos oder einen historischen Ortskern mit angepasster Bebauung mit natürlichem Licht, grünen Bäumen und sicheren Straßen (in denen Schulkinder auch allein zur Schule gehen können)? Ein bisschen Bullerbü muss bleiben!

 

Graue Herren der GröBaZ - ihr Experiment aus Benzin, Gas und Hetze ist beendet. Die Menschen fordern ihre Stundenblumen zurück!

10.10.2022


Wir demonstrieren bis sich endlich etwas ändert!

Demo im Waldseeviertel auch 2022 - für ein lebenswertes Wohnumfeld.

Die Zukunft gehört der jungen Generation!

24.09.2022


Kidical Mass - Demo im Waldseeviertel

Demo bei strahlendem Sonnenschein und über 100 Teilnehmern der Kidical Mass Demo und changing cities!

 

Freundlich begleitet von der Fahrradstaffel der Berliner Polizei.

 

Wir danken allen Unterstützern und Teilnehmern.

 

Das war ein starkes Zeichen für mehr Verkehrsberuhigung im Waldseeviertel!

 

14.05.2022

Grußworte zur Kidical Mass - Demo

Kai Bartosch - DIE LINKE:

"Ich weiß nicht, wie lange ihr schon für eine Verkehrsberuhigung im Waldseeviertel und gegen den Durchgangsverkehr aus Glienicke Nordbahn kämpft. Aber ich weiß, dass wir von der LINKEN von Anfang an an eurer Seite standen und auch weiterhin an eurer Seite stehen werden! Das, wogegen wir hier kämpfen, erleben Anwohnerinnen und Anwohner von Hauptstraßen ebenfalls jeden Tag: Feinstaub, Dreck, Stau und nicht enden wollenden Blechlawinen. Durchgangsverkehr von Privatautos gehört nicht in unsere Kieze - und er gehört nicht in unsere Stadt! Wir brauchen eine echte Verkehrswende, die hier bei den Kiezblocks beginnt und erst endet, wenn auch auf unseren Hauptstraßen Tempo 30 gilt und überall Busspuren und sichere Radwege angelegt sind."

 

Link zu einem kurzen Youtube-Video

14.05.2022

Jens Augner - Bündnis 90/Die Grünen

 

"Liebe Kidical-Mass-Teilnehmende, liebe Waldseeviertel-Bewohner*innen,

leider kann ich heute nicht persönlich dabei sein, aber ich bin sicher, dass heute wieder mit viel

Freude und Kreativität für mehr Sicherheit vor allem für jüngere Verkehrsteilnehmer*innen

demonstriert wird.

 

Ich freue mich, dass die Kidical-Mass-Veranstaltungen inzwischen zu einer festen Größe im Strauß

der Veranstaltungen geworden ist, die sich für eine andere, sicherere, klimaverträglichere Mobilität

einsetzen – zu Fuß, auf dem Rad, mit dem Skateboard oder Tretroller und mit Bahn und Bus.

Dass auch in Reinickendorf mehrere Kidical-Mass-Veranstaltungen stattfinden, zeigt deutlich, wie

wichtig dieses Thema den Menschen überall ist. Hier geht es zuvörderst um den Schutz der

Jüngsten, aber letztlich um den Schutz von uns allen.

 

Die Mobilitätswende muss den Verkehr sicherer machen, so dass das Fahrrad - wie auch Bus und

Bahn als Partner im Umweltverbund - ein selbstverständlicher und vor allem sicherer und

attraktiver Verkehrsträger wird.

 

In Reinickendorf haben wir endlich eine neue politische Mehrheit, die auch hier die

Mobilitätswende angeht. Dennoch sind noch dicke Bretter zu bohren und ich verstehe, dass sich

viele ein schnelleres Tempo wünschen. Aber gute Planung und Partizipation brauchen Zeit, wenn

sie zu dauerhaft tragfähigen und legitimierten Lösungen führen sollen.

Dass die Schildower Straße nicht zum PKW-Paradies wird, sondern dass im Waldseeviertel

vorrangig der Radverkehr gefördert werden wird, ist ein erster Erfolg. Das ist aber nur ein erster

Schritt zu mehr Verkehrsberuhigung und Sicherheit. Sollte er nicht ausreichen, müssen weitere

verkehrsberuhigende Maßnahmen folgen, bis sich der gewünschte Erfolg einstellt.

Und auch wenn es für uns Politiker*innen manchmal anstrengend ist, sage ich Euch: seid weiter

laut und bringt Euch mit konkreten Ideen ein. In der politischen Auseinandersetzung ist auch das

eine Unterstützung für die Willigen!

 

Ich wünsche Euch noch viel Erfolg und allzeit gute und sichere Fahrt!"

 

14.05.2022

Rolf Wiedenhaupt - AfD

 

"Ich möchte  alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr herzlich grüßen. Es ist eine der großen Herausforderungen, dass wir es schaffen, dass  unsere Kinder sicher und selbständig mit dem Fahrrad unterwegs sein können.

 

Dabei geht es nicht nur um Innenstädte, sondern auch bei uns, in einem Außenbezirk wie Reinickendorf, ist noch viel Luft nach oben.

 

Seien wir aktiv!"

 

14.05.2022

Bericht von ZDF logo!

Die logo!-Reporter waren auch im Waldseeviertel vor Ort!

 

Link zu ZDF logo! vom 14.05.2022

 

15.05.2022


Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten

Warum breitere Straßen nicht gegen Stau helfen:

 

https://www.spiegel.de/auto/verkehr-studie-aus-den-usa-breitere-strassen-helfen-nicht-gegen-stau

 

Offene Durchfahrten für Autos, breitere, neu ausgebaute Straßen, mehr Autoverkehr - Durchfahrstviertel statt Wohnviertel. Der Verlagerungseffekt zu Lasten der Schildower Straße geht weiter...

 

Wider allen Erkenntnissen zum Trotz möchte man ein weiteres Wohnviertel zerschneiden.

 

27.12.2021

Kolonnenfahrt
Verkehr in der Schildower Straße am 09.12.2021

Zur Diskussion um den runden Tisch und den Streit der Bürgerinitiativen

Bild rechts: Trampelpfad in der Nähe des Neuen Gymnasiums, Bild links: Abkürzung durchs Wohngebiet via Schildower Straße - rot markiert

29.06.2021

 

Wie oft haben Sie schon folgende Sätze gesagt: „Schön, wie der Durchgangsverkehr hier durch die Wohnstraßen fließt. Das macht eine Nachbarschaft erst so richtig lebenswert.“? Natürlich nie, das ist auch Unfug. Unpersönlicher, lauter und stinkender Autoverkehr zerschneidet Nachbarschaften, er trennt den Kiez, er bildet neue Grenzen. Man braucht dann bald „Querungshilfen“. In Hermsdorf wie in Glienicke.

 

Nachbarschaft ist mehr als ein Alibi. Nachbarschaft im eigentlichen Sinne heißt Rücksicht zu nehmen, z.B. nachts seine störende Beleuchtung zu löschen oder Lärm zu vermeiden; auch deplatzieren Autoverkehr aus Wohnvierteln herauszuhalten ist direkte Nachbarschaftspflege. Im übertragenen Sinne wird Nachbarschaft als abstrakter Kampfbegriff verwendet um die eigene Bequemlichkeit zu verstecken. Offen nicht für menschliche Begegnungen, offen für die unpersönliche Blechlawine auf der Durchreise.

 

Die Bürgerinitiative „Offene Nachbarschaft“ ist im Waldseeviertel nicht beliebt. Da kann Sie noch so oft ihre Selbstangaben zu Unterstützern von außerhalb erwähnen. Sie hat sich öffentlich nur einmal im Kiez blicken lassen, mit wenigen Leuten, die Zettel an den Durchgangsverkehr verteilt haben. Diese Initiative ist nur außerhalb des Kiezes beliebt oder bei denen, die in Sackgassen leben und sich dort vermeintlich sicher fühlen. In den ruhigen Nebenstraßen des Waldseeviertels hat sich hingegen noch eine dritte Initiative gebildet (die Bürgerinitiative gegen Durchgangsverkehr in Wohnstraßen), die den Weitblick mitbringt zu sehen, dass auf mittlere Frist auch die anderen Nebenstraßen der Nachbarschaft vom zunehmenden Verkehrsaufkommen erreicht werden und dem Kiez die Lebenskraft nehmen.

 

Der „runde Tisch“

Seit 25 Jahren ist die prekäre Verkehrssituation in der Schildower Straße in Berlin aktenkundig. In unendlich vielen Sitzungen wurde in den Berliner Gremien darüber gesprochen. In Glienicke ist das Thema mindestens genauso lange präsent. Seit 2014 wird darüber - auf unseren Impuls hin – sogar gemeinsam gesprochen. Und jetzt kommt ein „runder Tisch“ mit noch mehr Beteiligten. Er bringt sicher „eine sachgerechte, ganzheitliche Lösung.“. Merken Sie, wie sie bereits geistig nicken? Aber wozu eigentlich? „Ganzheitlich“, „sachgerecht“ das klingt gut, bedeutet aber nichts. Das ist rhetorische Manipulation und meint im Ergebnis mehr Verkehr in Wohngebieten. Nach 25 Jahren voller Gespräche und Beschlüsse jetzt zu Gesprächen aufzufordern, ist die Lehrbuchdefinition von Politikverdrossenheit. Ich verrate Ihnen bereits das Ergebnis des „runden Tischs“: Es wird nichts passieren! Die Suche nach der Weltformel wird wieder ergebnislos enden. Das ist Sinn und Zweck aller manipulativen Phrasen. Die Befürworter des Durchgangsverkehrs in Wohnvierteln werden dabei zum Alibi für die konfliktscheue Kommunalpolitik.

 

Trampelpfade

Der so verniedlichend „Schleichverkehr“ genannte Durchgangsverkehr von der Hauptstraße kommt einem Trampelpfad gleich wie Sie ihn aus Parks kennen. Das ist nicht schön. Oft werden dann kleine Zäune gesetzt oder Hindernisse platziert. Die Konsequenz kann nicht sein, jeden Trampelpfad auszubauen bis schlussendlich alles geteert ist.

Eine exemplarische Erkenntnis aus den jahrelangen Gesprächen im Ort: Die früher in Glienicke existierende Bürgerinitiative in der Schönfließer Straße hatte sich in der Frühphase für den Ausbau der Straße engagiert. Lkw, Schlaglöcher und ein schlechter Straßenbelag waren sehr laut. Die Straße wurde ausgebaut und es kam sehr viel mehr Verkehr und Lkw, der alles bisher Dagewesene an Lärm und Gestank noch in den Schatten stellte. Wir sollten nicht den gleichen, falschen Versprechen der „Offenen Nachbarschaft“ erliegen.

 

Wenn der Druck durch Bebauung weiterwächst, dann presst der Verkehr weiter ungehindert in die Nebenstraßen. Beispiele gibt es genug (Leipziger Straße, Nohlstraße, Lindenstraße, Eichenallee, usw.). Verkehr in die Nebenstraßen zu pressen um die Hauptstraßen vom Verkehr zu entlasten ist eine geistige Bankrotterklärung der Kommunalpolitik und der Verkehrsplaner.

 

Die Szenarien

Szenario 1:

Die Allee in der (Alten) Schildower Straße wird zur B96 durchgängig gefällt, die Straße wird verbreitert und zur Vorfahrtsstraße („ruhiger Verkehrsfluss“), die Bundesfernverkehrsstraße 96 (mit LKW und allem Drum und Dran) wird „nachhaltig“ vom Durchgangsverkehr „entlastet“. Das LKW-Durchfahrtsverbot in der Schildower Straße ist übrigens nur dem schlechten Straßenbelag zu verdanken – kein Witz! Den zukünftigen Lärmpegel und den Gestank werden dann auch die entfernten Nebenstraßen noch registrieren. Liebe „Offene Nachbarschaft“ man muss auch wissen wann Schluss ist…

 

Szenario 2:

Der motorisierte Durchgangsverkehr wird an der Landesgrenze durch Modalfilter abgebunden. Rettungswagen und Feuerwehr können weiter passieren. Fußgänger und insbesondere Radfahrer können sich in der (Alten) Schildower Straße sicher fühlen. Nach zwei Wochen regt sich kaum ein Mensch mehr darüber auf und die Wohnviertel bleiben Wohnviertel.

 

 

Berlin hat die Wahl im September - wir freuen uns schon darauf!


Juristische Schritte für den Kiezblock im Waldseeviertel

21.04.2021

 

Die Bewohner des Waldseeviertels sind es leid: Nach jahrelangem Kampf gegen den Durchgangsverkehr hatten im Februar 2020 endlich alle sechs Fraktionen der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf einstimmig beschlossen, dass die Blechlawine aus dem Umland nicht weiter durch das Wohnviertel rollen darf. Mit Modalfiltern, die den Autoverkehr ausbremsen, den Fuß- und Radverkehr aber durchlassen, sollte der motorisierte Durchgangsverkehr unterbunden werden. Nun aber setzt sich das Bezirksamt über den demokratisch gefassten Beschluss hinweg und legt stattdessen eine zweifelhafte rechtliche Stellungnahme vor.

 

„Die bezirkliche Argumentation, dass die kleinen Wohnstraßen im Waldseeviertel zur Entlastung der Bundesfernstraße B96 gebraucht würden, ist blanker Hohn“, so Prof. Dr. Michael Ortmann von der Bürgerinitiative für mehr Verkehrsberuhigung. Täglich fahren 6.000 Kfz durch das Waldseeviertel. Der Anteil der Durchfahrten beträgt laut unabhängigem Verkehrsgutachten 90%.

 

Die Bewohner gehen nun mit juristischem Beistand gegen das undemokratische und gesetzeswidrige Verhalten des Bezirksamtes vor.

 

Der beim Straßenverkehrsamt Reinickendorf eingereichte anwaltliche Antrag stützt sich unter anderem auf das Berliner Mobilitätsgesetz, das natürlich auch im Bezirk Reinickendorf gilt. Demnach ist der starke Durchgangsverkehr im Waldseeviertel zum Schutz der Radfahrer*innen und Fußgänger*innen zu unterbinden. Das Mobilitätsgesetz sieht einen Vorrang des Fuß-, Rad- und öffentlichen Nahverkehrs vor – und zwar bei allen Planungen und Maßnahmen, also auch im Waldseeviertel.

 

Weiterführende Informationen hier: https://changing-cities.org/juristische-schritte-fuer-den-kiezblock-im-waldseeviertel/

 

 


Spendenaufruf

03.03.2021

 

Sehr geehrte Unterstützer,

 

das Verkehrsgutachten des Bezirksamts bestätigt das Verkehrsproblem im Waldseeviertel:

Täglich fahren mehr als 6.000 Kfz durch das Waldseeviertel. Keine dieser Straßen ist eine amtliche Verbindungsstraße.

 

Das Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass die Sperrung des Waldseeviertels die einzige sinnvolle und überprüfbare Möglichkeit ist, den Durchgangsverkehr zu unterbinden. Um aber die B96 zu den Stoßzeiten durch die Nebenstraßen zu entlasten, wird die Maßnahme abgelehnt. Eine sinnvolle Alternative bieten die Verkehrsplaner nicht.

 

Im Widerspruch zum Berliner Mobilitätsgesetz wird eine untergeordnete Wohn- und Erschließungsstraße dazu genutzt, die Bundesfenverkehrsstraße 96 zu entlasten!

 

Wir gehen davon aus, dass es einen Rechtsanspruch auf Verkehrsentlastung gibt. Wir wollen mit anwaltlicher Hilfe einen formalen Antrag auf Durchführung der beschlossenen Verkehrsberuhigung einreichen.

 

Für die Ausarbeitung eines entsprechenden Antrags braucht es Ihre Unterstützung.

 

Wir haben  Kontakt zu Changing Cities e.V. aufgenommen, die uns unterstützen und begleiten. Changing Cities e.V. hat für unser Vorhaben eine Spendenseite eingerichtet. Von den eingegangenen Beträgen stehen uns 90% zur Verfügung. Die restlichen 10% verbleiben bei Changing Cities e.V. 

 

Changing Cities ist gemeinnützig. Sie erhalten einen Zuwendungsbescheid als Nachweis, um die Spende von der Steuer absetzen zu können. 

 

https://changing-cities.org/civicrm/?civiwp=CiviCRM&q=civicrm%2Fcontribute%2Ftransact&reset=1&id=25

 

Wir bitten um Ihre Unterstützung!

 


Der Durchgangsverkehr muss wieder dahin wo er hingehört: auf die Hauptstraßen!

Das Wohnquartier zwischen der Hauptstraße in Glienicke (K6501) und der Berliner Straße (B96) in Hermsdorf rund um die (Alte) Schildower Straße, den Waldsee und das Tegeler Fließ in Hermsdorf bietet eine sehr gute Wohnqualität.

 

Inhalte von Google Maps werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf die Cookie-Richtlinie (Funktionell), um den Cookie-Richtlinien von Google Maps zuzustimmen und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in der Google Maps Datenschutzerklärung.

Leider wird dieses Wohngebiet durch bereits seit Jahren weiter zunehmenden Autoverkehr durchschnitten. Sowohl die Lessingstraße als auch die Alte Schildower Straße in Glienicke sind täglich mit ca. 3.000 Durchfahrten belastet. Auf der Schildower Straße addiert sich der Verkehr auf Berliner Stadtgebiet auf ca. 6.000 Durchfahrten.

 

Der "Zeitvorteil" der Abkürzung durch das Wohngebiet anstelle der Fahrt über die Hauptstraßen beträgt Nachmittags maximal drei Minuten. Drei Minuten Ungeduld, die ein reines Wohngebiet zerschneiden.

 

In allen Straßen wird die erlaubte Höchstgeschwindigkeit deutlich überschritten. 

Morgendlicher Durchgangsverkehr Schildower Straße Ecke Gertrudstraße

Bild: Michael Ahrendt 

Schluss mit der Verdrängung des Verkehrs in die Nebenstraßen!

Die derzeit eklatante "Verdrängung" des Verkehrs von den Hauptstraßen in die Nebenstraßen zu unseren Lasten wird nicht länger akzeptiert. Die betroffenen Straßen sollten eigentlich den Verkehr der angrenzenden Nebenstraßen sammeln. De facto dienen Sie der Ableitung des Verkehrs von der Hauptstraße. Eine Situation, der die Anwohner nicht mehr länger tatenlos zusehen wollen! Es gibt gute Gründe für mehr Verkehrsberuhigung:

  1. Der betroffene Straßenabschnitt in der Karlstraße, Alte Schildower Straße und Schildower Straße ist ein 100%iges Wohngebiet.
  2. An dem Straßenabschnitt liegt der Kindergarten „Burratino“ mit ca. 100 Kindern.
  3. Die Straßen sind Schulwege.
  4. Der Hermsdorfer Waldsee und der hoch frequentierte Waldseespielplatz.
  5. Der Waldseeweg ist die Straße mit den meisten Baudenkmälern in Hermsdorf.
  6. Verbesserung der Lebensqualität durch weniger Verkehr.
  7. Der Karlplatz u.a. Straßen wurde als verkehrsberuhigende Maßnahme geschlossen.
  8. Der Berliner Mauerweg führt hier entlang.
  9. Emissions- und insb. Lärmschutz.