Zurück zur (traurigen) Normalität

Die Schildower Straße ist wieder für den Autoverkehr geöffnet.

 

Trotz aller Befürchtungen im Vorfeld war die Schließung nicht der Weltuntergang für Autofahrer.

 

Dank der "rücksichtsvollen Fahrweise" (Blid) der meisten motorisierten Verkehrsteilnehmer ist die Wiedereröffnung der Straße ein großer Grund zur Freude bei allen Anwohnern.


Petition zur Verlängerung der Heidekrautbahn

Wir möchten alle vom Durchgangsverkehr geplagten zur Unterschrift der Petition zum Erhalt und zur Wiederinbetriebnahme der Heidekrautbahn nach Wilhelmsruh bis 2021 und die Verlängerung nach Gesundbrunnen auffordern!

 

Statt mit dem Auto aus Glienicke/Ost nach Berlin zu fahren böte sich so die Fahrt mit der Bahn als Alternative an!

 

Informationen und die Möglichkeit die Petition zu zeichnen gibt es hier: 
Verlängerung der Heidekrautbahn über Wilhelmsruh bis Berlin Gesundbrunnen

 

Ein Viodeo über die Strecke und die Reaktivierung der Heidekrautbahn gibt es hier:


Gemeinde Glienicke ist neues Mitglied der „Region Heidekrautbahn“ e.V.

Eine erfreuliche Nachricht aus Glienicke: Die Gemeinde Glienicke/Nordbahn ist seit dem 18. Oktober Mitglied der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft „Region Heidekrautbahn“ e.V.. Eine entsprechende Beitrittserklärung hatte Bürgermeister Dr. Hans G. Oberlack im Auftrag der Gemeindevertretung unterzeichnet.

 

Mit dem Beitritt verbindet sich auch die Hoffnung, dass viele Berufspendler aus Schildow dann nicht mehr durch Glienicke fahren, um die S-Bahnhöfe Frohnau und Hermsdorf zu erreichen. „Weniger Pkw-Verkehr auf unseren Straßen bedeutet eine deutliche Entlastung für Mensch und Umwelt.“ sagte Bürgermeister Dr. Oberlack.

 

Aus Sicht unserer Bürgerinitiative ein wichtiger, langfristig gedachter Schritt in die richtige Richtung und ein Schritt zur Umsetzung der auch durch uns eingebrachten Forderung nach Wiedereröffnung der Heidekrautbahn.

 

Nichtsdestotrotz ist die Schaffung einer sofortigen Entlastung der Schildower Straße vom Durchgangsverkehr weiterhin eine drängende Notwendigkeit! Die Heidekrautbahn darf jetzt nicht als Ausrede fürs Nichtstun herhalten, sondern muss sinnvolle Ergänzung einer wirksamen Verkehrsberuhigung werden.


Baumaßnahmen auf der B96 und Sanierung des Hermsdorfer Damms

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie durch Herrn Bezirksbürgermeister Frank Balzer bereits auf unserer Versammlung am 06.04.2016 angekündigt, wurden die Baumaßnahmen zur Verbesserung des Verkehrsflusses auf der B96 und die Sanierung des Hermsdorfer Damms von der BVV beschlossen.

 

Durch die Baumaßnahme auf der B96 und die bessere Abstimmung der Ampelphasen erhoffen wir uns durch die Verbesserung des Verkehrsflusses eine Reduktion von Ausweichverkehren in die Nebenstraßen.

 

Durch den Austausch der schadhaften Fahrbahndecke auf dem Hermsdorfer Damm werden Fahrgeräusche reduziert. Die geplante Sanierung des Hermsdorfer Damms soll den Aussagen Herrn Balzers nach aber auch dazu genutzt werden, den Autoverkehr zu verlangsamen.

  •  B96 Umbau der Kreuzungsbereiche 2016 bis 2017 - Berliner Straße/Hermsdorfer Damm und Berliner Straße/Burgfrauenstraße
    Erläuterung: Wegen des gestiegenen Verkehrsaufkommens ist zur Verbesserung des Verkehrsflusses eine Fahrbahnverbreiterung in den Kreuzungen Berliner Straße (B 96) / Hermsdorfer Damm und Berliner Straße (B 96) / Burgfrauenstraße erforderlich, um Links- und Rechtsabbiegespuren einzurichten. Die Baumaßnahme ist zur Verkehrsbeschleunigung, Staureduzierung und Verminderung der Lärm- und Schadstoffemissionen notwendig.
    Die Bauzeit beträgt ca. zwei Jahre, mit der Maßnahme soll 2016 begonnen werden. Die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.
  • Neubau Hermsdorfer Damm 2016 bis 2018 von Berliner Straße bis Marthastraße
    Erläuterung: Schlechter Zustand der Oberfläche aus Kleinpflaster. Die Kleinpflastersteine sind teilweise durch Frosteinwirkung zerstört (gespalten). Die Versackungen wurden mit Asphalt provisorisch instandgesetzt, jedoch löst sich diese Befestigung regelmäßig und ist zu erneuern. Die darunter liegende ungebundene Tragschicht weist Tragfähigkeitsmängel auf. Aus Gründen der Verkehrssicherheit ist ein Neubau der Fahrbahn sowie der Knotenpunktsbereiche erforderlich. Die Bauzeit beträgt ca. zwei Jahre, mit der Maßnahme soll 2016 begonnen werden. Die Fertigstellung ist für 2018 vorgesehen.

Das entsprechende Dokument zur Investitionsplanung ist hier einsehbar.


Glienicker Verkehrskonzept gescheitert

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

der Glienicker Ausschuss für technische Infrastruktur und Gewerbe hat in seiner Sitzung am 07.09.2016 das Verkehrskonzept für Glienicke beraten. Etliche Anwohner der (Alten) Schildower Straße und der Lessingstraße haben durch Anwesenheit und Wortbeiträge unser Anliegen für mehr Verkehrsberuhigung unterstützt, brauchten aber sehr viel Geduld und vor allem gute Nerven!

 

Zwar wurde gegen 21:00 das Verkehrskonzept, das auch Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in der Alten Schildower Straße und Lessingstraße vorsieht, der Gemeindevertretung zur Kenntnis empfohlen, leider ließen aber einzelne Vertreter der CDU/FDP-Fraktion und der SPD keinen Zweifel daran, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen für mehr Verkehrsberuhigung für unsere Straßen abgelehnt werden.

 

Neben einer fragwürdigen Art des Umgangs mit Bürgern als Gästen in den Glienicker Ausschüssen (bspw. Entzug des Rederechts zu den Tagesordnungspunkten) hat sich damit leider auch unsere Erwartung bestätigt, dass ein geschlossenes Verkehrskonzept und mehr Verkehrsberuhigung in Glienicke derzeit nicht mehrheitsfähig sind. Während Berlin handelt, wird in Glienicke gestritten und geprüft. So geht Politikverdrossenheit!

 

Allen Bürgern, die uns in der Sitzung unterstützt haben, gilt unser herzlicher Dank!

 

Wir bleiben dran!


Engere Fahrbahn soll Raser an Landesgrenze bremsen

Die Morgenpost berichtete am 09.03. über die Verkehrsberuhigungsmaßnahme in der Schildower Straße: Link


Berlin beruhigt!

Unser Wohngebiet wird bereits seit Jahren durch weiter zunehmenden Autoverkehr durchschnitten. Spiegel dieser Entwicklung ist die Schildower Straße mit ca. 6.000 Durchfahrten täglich. Der "Zeitvorteil" der Abkürzung durch das Wohngebiet anstelle der Fahrt über die Hauptstraßen beträgt maximal drei Minuten. In allen Straßen wird zudem die erlaubte Höchstgeschwindigkeit deutlich überschritten! Unsere Forderungen an Berlin und Glienicke lauten daher:

 

  • Erhalt aller bisherigen verkehrsberuhigenden Maßnahmen,
  • Mehr wirksame Verkehrsberuhigung für die Straßenzüge um die Schildower Straße
  • Messbare Verkehrsberuhigungsmaßnahmen: Reduzierung des Verkehrsaufkommens bis 2016 für die Straßenzüge um die Schildower Straße um mindestens 50%.

Nachdem es uns 2014 gelungen ist, die Aufweitung der Straße in Glienicke und den Rückbau der Verkehrsberuhigung mit Ihrer Hilfe zu verhindern, geht Berlin-Reinickendorf nun voran:

 

Auf der gesamten Strecke zwischen Hermsdorfer Waldsee und Stadtgrenze Berlin wurde in den Kreuzungsbereichen der Schildower Straße die Fahrbahnbreite auf 3,50 durch Einengungen reduziert und dem Verkehr in Richtung Berlin Vorrang vor dem Gegenverkehr eingeräumt.

 

Mit dieser Maßnahme kommt der Bezirk Reinickendorf den Anwohnern entgegen und setzt auf mehr Verkehrsberuhigung! Die Reinickendorfer zeigen uns damit eindrucksvoll, dass Bürgernähe keine Frage der Größe eines Bezirks oder einer Gemeinde ist, sondern eine Haltung!

 

  1. Durch die Maßnahme ergeben sich folgende Vorteile:
  2. Die Maßnahme unterstützt unsere Forderung nach einer messbaren Verkehrsberuhigung.
  3. Die Geschwindigkeit des Verkehrs wird stark herabgesetzt und die Verkehrssicherheit verbessert.
  4. Korrekt fahrende Verkehrsteilnehmer können schwerer überholt werden.
  5. Durch die bessere Einsicht im Kreuzungsbereich und die Verlangsamung der Geschwindigkeit wird die Beachtung der „Rechts-vor-Links“ Vorfahrtsregel und die Verkehrssicherheit erhöht.
  6. Es wird ruhiger, da sich der Autoverkehr verlangsamt und die Verengung das Befahren der Großsteinpflasterung und beschädigten Straßenteile an den Rändern verhindert.
  7. Durch die Bevorrechtigung des Verkehrs in Richtung Berlin kann der Bus ungehindert passieren und wird so pünktlicher.
  8. Die Verengungen werden dazu führen, dass die Straße für Lkw, die die Schildower Straße trotz Verbots ebenfalls als Abkürzung nutzen, unattraktiv wird.

Die Maßnahme ist darüber hinaus vor allem ein kraftvolles Signal, dass unser schöner Kiez nicht dem Durchgangsverkehr geopfert wird - das BERUHIGT!


18.06.2015 - Die Hauptstadt macht es Glienicke vor: Berlin ist führend bei der Reduzierung des privaten PKW-Verkehrs