Kurzfassung - Vorschlag zur Verkehrsberuhigung bis 10.10.2018

Unser Ziel war es - ausschließlich auf dem kleinen Stück an der Landesgrenze - Einbahnstraßen für den motorisierten Verkehr in Richtung Berlin zu errichten:

 

  • Alte Schildower Straße von Ecke Jungbornstraße bis zur Gemeindegrenze Berlin
    (oder der entsprechende Abschnitt auf Berliner Stadtgebiet bis zur Ecke Veltheimstraße)
  • Lessingstraße von Karl-Marx-Straße bis zur Gemeindegrenze Berlin
    (oder der entsprechende Abschnitt auf Berliner Stadtgebiet Elsestraße bis Ecke Schildower Straße)
  • Für Fahrradfahrer bleiben die Abschnitte in beide Richtungen befahrbar.

Es sollte weder die gesamte Alte Schildower Straße noch die gesamte Schildower Straße oder Lessingstraße zur Einbahnstraße werden.

Warum unser Vorschlag kein Problem war

Die Analyse mit Google Live Traffic beweist, was alle bereits ahnten: Eine echte Zeitersparnis bringt die Fahrt durch unser Wohngebiet gegenüber der Fahrt auf den Hauptstraßen selbst unter Berücksichtung der tatsächlichen Verkehrslage auf den Straßen nicht.

 

Mit Google Maps lassen sich kostenlos Informationen zur Echtzeitverkehrslage abrufen. Google erfasst für Google Live Traffic die tatsächliche Fortbewegungen von Fahrzeugen, in denen sich Android-Smartphones oder Android-Tablets befinden. Google sendet anonymisiert die Standortdaten dieser Geräte an die Google-Server. Dort wird daraus berechnet, wie schnell sich der Besitzer des Smartphones fortbewegt. Diese Informationen werden dann mit anderen Geräten abgeglichen, die ebenfalls ihre Lokalisationsdaten übermitteln. Daraus entsteht ein wirklichkeitsgetreues Abbild der Straßenlage.

 

Fazit: Der tatsächliche Zeitvorteil der Abkürzung liegt Nachmittags bei maximalen drei Minuten und ist auch Vormittags zu Stoßzeiten denkbar klein!

 

Ein kleines Beispiel anhand von Google Live Traffic soll dies verdeutlichen. Ziel ist es mit dem Auto auf der K6501 aus Richtung Osten kommend die B96 zu erreichen. Es werden von Google drei alternative Routen vorgeschlagen. Im Beispiel vom 13.04.2015 um 15:00 ist die Route über die Schildower Straße mit tatsächlichen 4 Minuten am schnellsten. Die Route über die Lessingstraße nimmt tatsächliche 5 Minuten in Anspruch, die Route über die B96 dauert tatsächliche 6 Minuten. Alle diese Zeiten sind Echtzeiten! Alle Geschwindigkeitsüber- oder Unterschreitungen sind dort berücksichtigt. Der tatsächliche Vorteil dieser Abkürzung beläuft sich im Beispiel also auf zwei Minuten. Zwei Minuten, die dazu führen, dass der Verkehr die Anwohner den ganzen Tag nervt!

 

Der Umstand, dass das erneute einmünden auf die B96 mindestens noch mal mindestens zwei Minuten kostet und spätestens ab Waidmannslust der verbleibende Zeitvorteil dieser "vermeintlichen Abkürzung" wieder bei Null ist, sei hier nur am Rande erwähnt.

Quelle: Google Maps

Unter folgenden Links darf sich jeder vom minimalen Zeitvorteil dieser vermeintlichen Abkürzung überzeugen. Wenige Minuten Ungeduld, die ein Wohngebiet zerschneiden!


Fahrt stadtauswärts in Richtung östliches Glienicke über die Bundesfernverkehrsstraße B96: Link

Fahrt stadtauswärts in Richtung östliches Glienicke über die Schildower Straße: Link


Unser Vorschlag zur Verkehrsberuhigung bis zum 10.10.2018

Die Ausgangslage

Die Verkehrssituation in den Straßenzügen Karlstraße / Alte Schildower Straße und Lessingstraße in Glienicke sowie der Schildower Straße in Berlin ist geprägt von innerörtlichen bzw. überörtlichen Durchgangsverkehren und teils deutlichen Geschwindigkeitsübertretungen von bis zu 90% der motorisierten Verkehrsteilnehmer.

 

In den Straßenzügen ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h beschränkt. Der Fahrbahn Belag besteht aus Asphalt (in teilen auch Verbundpflaster). Bestehende verkehrsberuhigende Maßnahmen in Glienicke (Verschwenkungen der Fahrbahn in der Karlstraße / Alten Schildower Straße , Aufpflasterungen mit gleichzeitigen Fahrraumeinschränkungen in der Lessingstraße) brachten nicht in ausreichendem Maß die gewünschten Effekte der Verkehrsberuhigung in den Wohngebieten.

 

Es kommt zu morgendlichen und abendlichen Spitzen der Verkehrsmengen, wobei der der morgendliche Durchgangsverkehr konzentrierter als der abendliche Durchgangsverkehr ist. Es kommt zu einer hohen Lärm- und Abgasbelastung. Die Missachtung der Geschwindigkeits- und Vorfahrtsregeln ist häufig.


Sowohl die Karlstraße / Alte Schildower Straße als auch die Lessingstraße in Glienicke sind Gemeindestraßen, als Haupterschließungsstraßen klassifiziert und weisen einen guten Ausbauzustand auf. Sie haben damit die Funktion Grundstücke zu erschließen und gleichzeitig dem innerörtlichen Verkehr zu dienen. De facto werden beide Straßenzüge derzeit als Ableitung von innerörtlichen bzw. überörtlichen Durchgangsverkehren von der Hauptstraße genutzt. Kolonnenfahren ist durch das Abbiegen von den Hauptstraßen aus diesen Gründen häufig.

 

Bei der Karlstraße/Alten Schildower Straße, der Schildower Straße und dem Hermsdorfer Damm vom Waldsee bis zur B96 handelt es sich bei der angrenzenden Bebauung um ein reines Wohngebiet ohne Gewerbe. Im Bereich der Lessingstraße gibt es vereinzelt Gewerbe. Sowohl die Alte Schildower Straße als auch die Lessingstraße laufen kurz nach der Gemeindegrenze auf Berliner Stadtgebiet zusammen. Hier addieren sich die Verkehrsmengen auf der Schildower Straße bis zum Hermsdorfer Waldsee auf ca. 6.000 Kfz/Tag. Auf Berliner Stadtgebiet ist der Ausbauzustand eher als schlecht zu bewerten. Der durch den Verkehr entstehende Lärmpegel ist entsprechend höher.

Das Thema der Verkehrsberuhigung beider Straßenzüge ist seit langem ein Thema in diversen Ausschüssen in Berlin und Glienicke.

Die vorgeschlagenen Maßnahmen bis zum 10.10.2018

In Anbetracht der 

  • seit langem bestehenden Forderung der Anwohner nach mehr Verkehrsberuhigung
  • unter Berücksichtigung der besonderen Situation der Schildower Straße im benachbarten Berlin
  • und der Einsicht in die Bedarfe der Berufspendler werden folgende Maßnahmen für den Bereich der Karlstraße / Alte Schildower Straße und Lessingstraße vor:

Einrichtung von Einbahnstraßen für den motorisierten Verkehr ausschließlich in Richtung Berlin auf folgenden Abschnitten:

  • Alte Schildower Straße von Jungbornstraße bis zur Gemeindegrenze Berlin
    (oder der entsprechende Abschnitt auf Berliner Stadtgebiet)
  • Lessingstraße von Karl-Marx-Straße bis zur Gemeindegrenze Berlin
    (oder der entsprechende Abschnitt auf Berliner Stadtgebiet)
  • Für Fahrradfahrer bleiben die Abschnitte in beide Richtungen befahrbar.
  • Schaffung von Fahrradschutzstreifen
  • Regelmäßige Kontrolle der zulässigen Höchstgeschwindigkeit.
  • Durchfahrtverbot für Lkw über 3,5t.


Die Vorteile dieser Lösung wären

Die Maßnahme bietet folgende Vorteile:

  1. Die Durchfahrt mit dem Pkw in Richtung Berlin bleibt möglich. Dies gilt insbesondere für den konzentrierten Berufsverkehr morgens.
  2. Mit der Einrichtung von Einbahnstraßen wird die Verkehrssicherheit erhöht, da kein Begegnungsverkehr mehr stattfindet. Die Verkehrssituation ist leichter einzuschätzen, die Attraktivität des Fahrradverkehrs wird erhöht.
  3. Durch die Schaffung zweier Einbahnstraßen in Richtung Berlin halbiert sich die Verkehrsdichte gegenüber dem Status quo um die Hälfte(in Glienicke und Berlin). Es kommt zu einer deutlichen Verkehrsberuhigung in den Abendstunden. Die Lebensqualität in den Wohngebieten in Glienicke und Berlin wird deutlich gesteigert. Der gegenüber den Morgenstunden auf die doppelte Zeit entzerrte Feierabendverkehr ist in der Lage über die dafür vorgesehenen Hauptstraßen abzufließen. Der durch die Umlenkung entstehende Anliegerverkehr in anderen Nebenstraßen ist minimal.
  4. Die Lärmemission durch Verkehrsdichte und dann ausbleibenden Begegnungsverkehr wird halbiert.
  5. Der „Kiezbus 326“ auf Berliner Seite ist unbeeinträchtigt und gewinnt an Attraktivität.
  6. Die Maßnahme ist ausgesprochen kostengünstig umzusetzen.
  7. Die Lessingstraße ist innerörtlich weiter in zwei Richtungen befahrbar. Das anliegende Gewerbe ist weiter erreichbar.



Leises Berlin

Sehr geehrte Unterstützer unserer Bürgerinitiative,

 

unter https://www.berlin.de/leises-berlin/ lassen sich derzeit in Berlin wieder Lärmorte melden. Wenn Sie dem Link oben folgen und dann auf das Bild "Mitmachen" tippen, sich anmelden und ein wenig "durchklicken" dann lassen sich so Beiträge anlegen, oder unterstützen.


Zurück zur (traurigen) Normalität

Die Schildower Straße ist wieder für den Autoverkehr geöffnet.

 

Trotz aller Befürchtungen im Vorfeld war die Schließung nicht der Weltuntergang für Autofahrer.

 

Dank der "rücksichtsvollen Fahrweise" (Blid) der meisten motorisierten Verkehrsteilnehmer ist die Wiedereröffnung der Straße ein großer Grund zur Freude bei allen Anwohnern.


Petition zur Verlängerung der Heidekrautbahn

Wir möchten alle vom Durchgangsverkehr geplagten zur Unterschrift der Petition zum Erhalt und zur Wiederinbetriebnahme der Heidekrautbahn nach Wilhelmsruh bis 2021 und die Verlängerung nach Gesundbrunnen auffordern!

 

Statt mit dem Auto aus Glienicke/Ost nach Berlin zu fahren böte sich so die Fahrt mit der Bahn als Alternative an!

 

Informationen und die Möglichkeit die Petition zu zeichnen gibt es hier: 
Verlängerung der Heidekrautbahn über Wilhelmsruh bis Berlin Gesundbrunnen

 

Ein Viodeo über die Strecke und die Reaktivierung der Heidekrautbahn gibt es hier:


Gemeinde Glienicke ist neues Mitglied der „Region Heidekrautbahn“ e.V.

Eine erfreuliche Nachricht aus Glienicke: Die Gemeinde Glienicke/Nordbahn ist seit dem 18. Oktober Mitglied der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft „Region Heidekrautbahn“ e.V.. Eine entsprechende Beitrittserklärung hatte Bürgermeister Dr. Hans G. Oberlack im Auftrag der Gemeindevertretung unterzeichnet.

 

Mit dem Beitritt verbindet sich auch die Hoffnung, dass viele Berufspendler aus Schildow dann nicht mehr durch Glienicke fahren, um die S-Bahnhöfe Frohnau und Hermsdorf zu erreichen. „Weniger Pkw-Verkehr auf unseren Straßen bedeutet eine deutliche Entlastung für Mensch und Umwelt.“ sagte Bürgermeister Dr. Oberlack.

 

Aus Sicht unserer Bürgerinitiative ein wichtiger, langfristig gedachter Schritt in die richtige Richtung und ein Schritt zur Umsetzung der auch durch uns eingebrachten Forderung nach Wiedereröffnung der Heidekrautbahn.

 

Nichtsdestotrotz ist die Schaffung einer sofortigen Entlastung der Schildower Straße vom Durchgangsverkehr weiterhin eine drängende Notwendigkeit! Die Heidekrautbahn darf jetzt nicht als Ausrede fürs Nichtstun herhalten, sondern muss sinnvolle Ergänzung einer wirksamen Verkehrsberuhigung werden.


Baumaßnahmen auf der B96 und Sanierung des Hermsdorfer Damms

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie durch Herrn Bezirksbürgermeister Frank Balzer bereits auf unserer Versammlung am 06.04.2016 angekündigt, wurden die Baumaßnahmen zur Verbesserung des Verkehrsflusses auf der B96 und die Sanierung des Hermsdorfer Damms von der BVV beschlossen.

 

Durch die Baumaßnahme auf der B96 und die bessere Abstimmung der Ampelphasen erhoffen wir uns durch die Verbesserung des Verkehrsflusses eine Reduktion von Ausweichverkehren in die Nebenstraßen.

 

Durch den Austausch der schadhaften Fahrbahndecke auf dem Hermsdorfer Damm werden Fahrgeräusche reduziert. Die geplante Sanierung des Hermsdorfer Damms soll den Aussagen Herrn Balzers nach aber auch dazu genutzt werden, den Autoverkehr zu verlangsamen.

  •  B96 Umbau der Kreuzungsbereiche 2016 bis 2017 - Berliner Straße/Hermsdorfer Damm und Berliner Straße/Burgfrauenstraße
    Erläuterung: Wegen des gestiegenen Verkehrsaufkommens ist zur Verbesserung des Verkehrsflusses eine Fahrbahnverbreiterung in den Kreuzungen Berliner Straße (B 96) / Hermsdorfer Damm und Berliner Straße (B 96) / Burgfrauenstraße erforderlich, um Links- und Rechtsabbiegespuren einzurichten. Die Baumaßnahme ist zur Verkehrsbeschleunigung, Staureduzierung und Verminderung der Lärm- und Schadstoffemissionen notwendig.
    Die Bauzeit beträgt ca. zwei Jahre, mit der Maßnahme soll 2016 begonnen werden. Die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.
  • Neubau Hermsdorfer Damm 2016 bis 2018 von Berliner Straße bis Marthastraße
    Erläuterung: Schlechter Zustand der Oberfläche aus Kleinpflaster. Die Kleinpflastersteine sind teilweise durch Frosteinwirkung zerstört (gespalten). Die Versackungen wurden mit Asphalt provisorisch instandgesetzt, jedoch löst sich diese Befestigung regelmäßig und ist zu erneuern. Die darunter liegende ungebundene Tragschicht weist Tragfähigkeitsmängel auf. Aus Gründen der Verkehrssicherheit ist ein Neubau der Fahrbahn sowie der Knotenpunktsbereiche erforderlich. Die Bauzeit beträgt ca. zwei Jahre, mit der Maßnahme soll 2016 begonnen werden. Die Fertigstellung ist für 2018 vorgesehen.

Das entsprechende Dokument zur Investitionsplanung ist hier einsehbar.


Glienicker Verkehrskonzept gescheitert

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

der Glienicker Ausschuss für technische Infrastruktur und Gewerbe hat in seiner Sitzung am 07.09.2016 das Verkehrskonzept für Glienicke beraten. Etliche Anwohner der (Alten) Schildower Straße und der Lessingstraße haben durch Anwesenheit und Wortbeiträge unser Anliegen für mehr Verkehrsberuhigung unterstützt, brauchten aber sehr viel Geduld und vor allem gute Nerven!

 

Zwar wurde gegen 21:00 das Verkehrskonzept, das auch Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in der Alten Schildower Straße und Lessingstraße vorsieht, der Gemeindevertretung zur Kenntnis empfohlen, leider ließen aber einzelne Vertreter der CDU/FDP-Fraktion und der SPD keinen Zweifel daran, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen für mehr Verkehrsberuhigung für unsere Straßen abgelehnt werden.

 

Neben einer fragwürdigen Art des Umgangs mit Bürgern als Gästen in den Glienicker Ausschüssen (bspw. Entzug des Rederechts zu den Tagesordnungspunkten) hat sich damit leider auch unsere Erwartung bestätigt, dass ein geschlossenes Verkehrskonzept und mehr Verkehrsberuhigung in Glienicke derzeit nicht mehrheitsfähig sind. Während Berlin handelt, wird in Glienicke gestritten und geprüft. So geht Politikverdrossenheit!

 

Allen Bürgern, die uns in der Sitzung unterstützt haben, gilt unser herzlicher Dank!

 

Wir bleiben dran!


AG Verkehrskonzept in Glienicke

Die Gemeindevertretung hat am 08.07. 2014 beschlossen eine Arbeitsgruppe „Verkehrskonzept Glienicke“ einzusetzen.


"Aufgabe der AG ist die Revision der vorhandenen Konzepte und vorliegenden Gutachten sowie die Integration des zu erstellenden Lärmschutzaktionsplanes sowie die Koordinierung der Bürgerinitiativen in Glienicke (und Berlin). Dabei sollen Maßnahmen vorgeschlagen werden, die kurz-, mittel- und langfristig geeignet sind, den innerörtlichen und durchfließenden Verkehr so zu gestalten, dass der Charakter unserer Gemeinde erhalten bleibt.

 

Dabei ist der Ort als Ganzes zu betrachten, Veränderungen zu Lasten anderer sind dabei zu vermeiden. Es sollen Vorschläge für verkehrsberuhigende Maßnahmen erarbeitet werden, durch die das weitere Anwachsen des Individualverkehrs begrenzt werden kann."


Die Bürgerinitiaive für mehr Verkehrsberuhigung hat sich um einen der Plätze in der Arbeitsgruppe Verkehr beworben und vertritt nun dort Ihre Interessen.


Positionen der AG Verkehrskonzept für den 22.04.2015

Für das Treffen der Verkehrsausschüsse aus Berlin und Glienicke hat die AG Verkehrskonzept eine Reine von Positionen entwickelt, die in Zusammenarbeit mit Berlin geeignet sind, das Anwachsen des Individualverkehrs zu begrenzen und die Wohnqualität zu steigern.

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Positionen der AG Verkehrskonzept für den 22.04.2015
Positionen der AG Verkehrskonzept 04_201
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Verkehrsauschuss des Bezirks Reinickendorf von Berlin

Die Bürgerinitiative für mehr Verkehrsberuhigung hat gegenüber dem Verkehrsauschuss des Bezirks Reinickendorf von Berlin auf die Situation hingewiesen und Vorschläge für eine weitergehende Verkehrsberuhigung gemacht. Die Diskussion war konstruktiv und offen. 

Ein Protokoll der Sitzung ist auf den Seiten des Bezirksamts Reinickendorf von Berlin einsehbar.


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Thesen für den Verkehrsausschuss Reinickendorf
Verkehrsausschuss 06.11.2014 Thesen.pdf
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Engere Fahrbahn soll Raser an Landesgrenze bremsen

Die Morgenpost berichtete am 09.03. über die Verkehrsberuhigungsmaßnahme in der Schildower Straße: Link


Berlin beruhigt!

Unser Wohngebiet wird bereits seit Jahren durch weiter zunehmenden Autoverkehr durchschnitten. Spiegel dieser Entwicklung ist die Schildower Straße mit ca. 6.000 Durchfahrten täglich. Der "Zeitvorteil" der Abkürzung durch das Wohngebiet anstelle der Fahrt über die Hauptstraßen beträgt maximal drei Minuten. In allen Straßen wird zudem die erlaubte Höchstgeschwindigkeit deutlich überschritten! Unsere Forderungen an Berlin und Glienicke lauten daher:

 

  • Erhalt aller bisherigen verkehrsberuhigenden Maßnahmen,
  • Mehr wirksame Verkehrsberuhigung für die Straßenzüge um die Schildower Straße
  • Messbare Verkehrsberuhigungsmaßnahmen: Reduzierung des Verkehrsaufkommens bis 2016 für die Straßenzüge um die Schildower Straße um mindestens 50%.

Nachdem es uns 2014 gelungen ist, die Aufweitung der Straße in Glienicke und den Rückbau der Verkehrsberuhigung mit Ihrer Hilfe zu verhindern, geht Berlin-Reinickendorf nun voran:

 

Auf der gesamten Strecke zwischen Hermsdorfer Waldsee und Stadtgrenze Berlin wurde in den Kreuzungsbereichen der Schildower Straße die Fahrbahnbreite auf 3,50 durch Einengungen reduziert und dem Verkehr in Richtung Berlin Vorrang vor dem Gegenverkehr eingeräumt.

 

Mit dieser Maßnahme kommt der Bezirk Reinickendorf den Anwohnern entgegen und setzt auf mehr Verkehrsberuhigung! Die Reinickendorfer zeigen uns damit eindrucksvoll, dass Bürgernähe keine Frage der Größe eines Bezirks oder einer Gemeinde ist, sondern eine Haltung!

 

  1. Durch die Maßnahme ergeben sich folgende Vorteile:
  2. Die Maßnahme unterstützt unsere Forderung nach einer messbaren Verkehrsberuhigung.
  3. Die Geschwindigkeit des Verkehrs wird stark herabgesetzt und die Verkehrssicherheit verbessert.
  4. Korrekt fahrende Verkehrsteilnehmer können schwerer überholt werden.
  5. Durch die bessere Einsicht im Kreuzungsbereich und die Verlangsamung der Geschwindigkeit wird die Beachtung der „Rechts-vor-Links“ Vorfahrtsregel und die Verkehrssicherheit erhöht.
  6. Es wird ruhiger, da sich der Autoverkehr verlangsamt und die Verengung das Befahren der Großsteinpflasterung und beschädigten Straßenteile an den Rändern verhindert.
  7. Durch die Bevorrechtigung des Verkehrs in Richtung Berlin kann der Bus ungehindert passieren und wird so pünktlicher.
  8. Die Verengungen werden dazu führen, dass die Straße für Lkw, die die Schildower Straße trotz Verbots ebenfalls als Abkürzung nutzen, unattraktiv wird.

Die Maßnahme ist darüber hinaus vor allem ein kraftvolles Signal, dass unser schöner Kiez nicht dem Durchgangsverkehr geopfert wird - das BERUHIGT!


18.06.2015 - Die Hauptstadt macht es Glienicke vor: Berlin ist führend bei der Reduzierung des privaten PKW-Verkehrs