Unser Vorschlag zur Verkehrsberuhigung

Unser Ziel ist eine weitesgehende Verkehrsberuhigung im Waldseeviertel. Hierfür haben wir dem Bezirksamt folgende Lösungen vorgeschlagen:

 

Um in den Hauptverkehrszeiten eine Entlastung zu erreichen, sollten die Straßenübergänge von Berlin nach Glienicke an der Elsestraße und der Schildower Straße zu temporären Einbahnstraßen ausgewiesen werden, wie z.B.

 

von 06:00 bis 09:00 Uhr ausschließlich Fahrtrichtung von Hermsdorf nach Glienicke (West - Ost)

von 15:00 bis 19:00 Uhr ausschließlich von Glienicke nach Hermsdorf (Ost - West)

Verkehrslage

 

  • Alte Schildower Straße von Ecke Jungbornstraße bis zur Gemeindegrenze Berlin
    (oder der entsprechende Abschnitt auf Berliner Stadtgebiet bis zur Ecke Veltheimstraße)
  • Lessingstraße von Karl-Marx-Straße bis zur Gemeindegrenze Berlin
    (oder der entsprechende Abschnitt auf Berliner Stadtgebiet Elsestraße bis Ecke Schildower Straße)
  • Für Fahrradfahrer bleiben die Abschnitte in beide Richtungen befahrbar.

Es sollte weder die gesamte Alte Schildower Straße noch die gesamte Schildower Straße oder Lessingstraße zur Einbahnstraße werden.

 

Somit gibt es Tagsüber keine Beeinträchtigungen für die Nahversorgung zwischen Hermsdorf und Glienicke.

Open Street
Open Street

Weitere Maßnahmen:

 

- Das Durchfahrtsverbot für LKW über 3,5 t müsste stärker überwacht werden

- Regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen

Die Maßnahme bietet folgende Vorteile:

  1. Die Durchfahrt mit dem Pkw in Richtung Berlin bleibt tagsüber möglich.
  2. Mit der Einrichtung von Einbahnstraßen wird die Verkehrsfrequenz während der Stoßzeiten erheblich reduziert und die Verkehrssicherheit erhöht. Die Verkehrssituation ist leichter einzuschätzen, die Attraktivität des Fahrradverkehrs wird erhöht.
  3. Die Lebensqualität in den Wohngebieten in Glienicke und Berlin wird deutlich gesteigert.
  4. Der Verkehr ist in der Lage über die dafür vorgesehenen Hauptstraßen abzufließen. Der durch die Umlenkung entstehende Anliegerverkehr in andere Nebenstraßen ist minimal.
  5. Die Lärm- und Abgasemission wird erheblich reduziert.
  6. Der „Kiezbus 326“ auf Berliner Seite ist unbeeinträchtigt und gewinnt an Attraktivität.
  7. Die Maßnahme ist ausgesprochen kostengünstig umzusetzen.
  8. Die Lessingstraße ist innerörtlich weiter in zwei Richtungen befahrbar. Das anliegende Gewerbe ist weiter erreichbar.